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Eberhard Bau AG - Telematik in der Baulogistik

Ist im Tiefbau, im Rückbau oder im Baurecycling Pionierarbeit gefragt, ist man beim schweizer Bauunternehmen Eberhard Bau AG an der richtigen Adresse. Seit über 50 Jahren ist das zürcher Familienunternehmen mit effizienten Lösungen am Markt, wobei die Verzahnung von Logistik und Informatik in Form der Logismatik bereits seit über 15 Jahren betrieben wird, als die ersten mobilen Logistikdaten-Erfassungssysteme TRANSPO-Drive® 8803 der Nufatron AG eingesetzt wurden.
Heute setzt Eberhard auf das neue Bordcomputersystem TRANSPO-Drive® 2010, welches einen durchgängig automatisierten bzw. elektronisch gesteuerten und kontrollierten Logistikprozess gewährleistet. Hierzu sind neben zielgeführter Navigation anhand übermittelter Auftragsdaten und Fahrzeugortung auch eine automatische Ortserkennung (Geofencing), Kommunikation (Textnachrichten und Daten), elektronische Lieferscheine mit automatischer Fakturierung, Muldenverwaltung (Position/ID mittels RFID) oder Arbeitszeitexport zum Lohnprogramm integriert.

Prozessoptimierung durch Individuallösung

Neben diversen Baumaschinen und Spezialfahrzeugen welche für die Eberhard Bau AG vor Ort im Einsatz sind, setzt man 50 eigene LKW ein und beschäftigt zusätzlich noch um die 25 Fremdfrachter, um die Baustellen mit Baumaterialien zu versorgen oder den Bauschutt bzw. Aushub wieder abzutransportieren. Durch die Ausrüstung der LKW mit dem neuen  fahrzeugunabhängigen, mobilen TRANSPO-Drive® 2010 Bordcomputersystem ist man heute in der Lage in Echtzeit deren Position und Ladungsstatus festzustellen.
Des Weiteren kann der Disponent durch das integrierte Auftragsmodul einzelne Fahrzeuge kurzfristig für Express-Einsätze von Baustellen abrufen, womit eine dynamische Planung und Steuerung gewährleistet ist. Dies unterstützt die Leerfahrtenreduktion und garantiert eine hohe Verkehrsmittelauslastung bei gleichzeitiger Optimierung der Auftragsdurchlaufszeit.
Während man bei einem Standardsystem die vorgegebenen Abläufe übernehmen und seine eigenen Prozesse entsprechend anpassen muss, erlaubt hier eine Individuallösung die bestehenden Vorgänge nicht nur abzubilden, sondern noch zu optimieren.

Alles im Blick

Zur Visualisierung der Fahrzeugstandorte und deren Status setzt der schweizer Baupionier TIS#MapViewer aus der TRANSPO-Drive® Softwarefamilie ein. Das dynamische Kartenmodul bildet sämtliche für die Arbeitsprozesse wichtigen Standorte wie Baustellen, Depots oder Kundenadressen ab. Neben den LKW können beispielsweise auch Mulden lokalisiert werden, da beim Stellen deren Position übertragen wird.

Bei Grossbaustellen kommt die automatische Ortserkennung zum Zug. Mittels Geofencing, dem elektronischen Einzäunen (eng. to fence) eines vordefinierten geographischen Gebietes, wird der Umkreis der Position einer Baustelle oder der Adresse eines Kunden definiert, bei dessen Betreten ein LKW automatisch als vor Ort angekommen gilt. Je nach gewählter Grösse dieses Umkreises kann die Statusänderung des Fahrzeuges dazu genutzt werden, automatisch eine Nachricht an den Kunden abzusetzten ("Wir befinden uns in ca. 5 Minuten auf Ihrem Hof") oder die Aufenthaltsdauer aufzuzeichnen, bis man den "Zaun" beim Verlassen erneut überschreitet. Die Zeit vor Ort wird automatisch der jeweiligen Tätigkeit zugeordnet und falls man für einen Ablad mehr als die vorgegebene Zeit beansprucht, wird diese vom Fahrer bei Bedarf als Mehraufwand oder ausserordentliche Wartezeit definiert.

Navigation & Sendungsverfolgung

Neben den Grossbaustellen werden natürlich auch kurzzeitige Tagesbaustellen beliefert, wobei die automatische Zielführung durch das professionelle Navigationssystem zum Tragen kommt. Gerade bei kurzfristig geplanten Einsätzen erleichtert es die Arbeit der Fahrer erheblich, wenn durch die Annahme eines elektronisch zugestellten Auftrages die Zieladresse direkt dem fest eingebauten Navigationssystem übergeben wird.

Desweiteren dienen die vom Bordcomputersystem bereitgestellten Daten nicht nur der Kommunikationsunterstützung und begünstigen somit die parallele Planung der Disposition, sondern können auch für die Sendungsverfolgung verwendet werden, um die Informationsasymmetrie gegenüber den Endkunden zu beseitigen.

Integration in Bestehendes

Ist die Arbeit seitens Fahrer getan und ein Auftrag abgeschlossen, kann dies bei Bedarf vor Ort durch die digitale Unterschrift des Kunden auf dem Touchscreen des mobilen TRANSPO-Drive® 2010 bestätigt werden, was optional automatisch die Fakturierung oder Zustellung eines Lieferscheins per Fax oder Mail auslöst. Wird auf Platz ein Papierlieferschein gewünscht, kann dieser auf einem mobilen Drucker gedruckt, oder wie gewohnt von Hand erstellt werden.

Das erfolgreich in ein bestehendes EDV-System (z.Bsp. Finanz- und Lohnbuchhaltung) integrierte Telematiksystem kommt so nicht nur dem Tagesgeschäft des Disponenten und Fahrers zugute. Vielmehr kann es vom Unternehmer als effizientes Controlling-Werkzeug eingesetzt werden. Der Einsatz eines Bordcomputersystems wie des TRANSPO-Drive® 2010 bei der Eberhard Bau AG schliesst den Transportlogistik-Regelkreis und ermöglicht es einem, sofort auf Abweichungen zur Vorgabe zu reagieren.

Nicht umsonst heisst es beim schweizer Baupionier: "Eberhard - ein Idee innovativer".